Die verschiedenen Arten der
GPS-Ortung in der Kurzübersicht


GPS über Funk - Garmin Astro

  • Anschaffungskosten 729 Euro
  • Lizenzkosten 130 Euro
  • Kosten für Kartenmaterial

  • unabhängig vom Handynetz
  • exakte Angaben zur Entfernung
    und Richtung
  • weitere Informationen (Laut, Höhenunterschied.) möglich
  • teilweise topographische Karten zur Orientierung


  • geringere Funkreichweite
  • Gelände begrenzt Reichweite
  • Anzahl der Sender begrenzt
  • gemeinsame Ortung kompliziert


GPS über GPRS - REVIERWELT Tracker

  • Anschaffungskosten je nach verwendeten GPS-Tracker zwischen 99 und 300 Euro
  • jährliche Kosten 45 Euro (3 Tracker)

  • keine Reichweitenbegrenzung
  • genaueste Information
  • Livetracking mit Routenverlauf
  • Sehr gute Karten durch Google Maps
  • Zugriff von weiteren Personen möglich
  • spätere Auswertung an PC möglich
  • Durch Spezialfunktion Koordinieren von Nothilfe möglich
  • SOS- Funktion integriert
  • beliebig viele Sender und Empfänger koppelbar

  • Handynetz erforderlich
  • zusätzliche Kosten für Paketdaten

GPS über SMS - GeoDog

  • Anschaffungskosten 450 Euro,
    Software 69 bis 99 Euro
  • SMS-Kosten bei Ortung


  • keine Reichweitenbegrenzung
  • genaue und vielfältige Information
  • sehr gute topgraphische Karten
  • SMS auch bei schlechter Netzabdeckung
  • Mithören möglich

  • viele Komponenten (Fehlerquellen)
  • Handynetz erforderlich
  • zusätzliche Kosten
  • keine gemeinsame Ortung

Ortungssysteme für den Hund

Hundearbeit auf Drück- und Treibjagden und im Nachsuchenwesen ist ohne die moderne Ortungstechnik nicht mehr vorstellbar. Zu wissen, wo sich der Hund momentan befindet oder in welche Richtung er läuft, ob er sich einer Gefahrenstelle nähert, ob er gefahrlos geschnallt werden kann - all das wird durch die moderne Technik möglich und gibt dem Hundeführer ein Stück Sicherheit.

Mittlerweile haben sich zwei Systeme auf dem Markt durchgesetzt, die wir näher beleuchten und vergleichen wollen.

Garmin Astro

Das Garmin Astro arbeitet über Funk. Neben der im Vergleich zu anderen Systemen komplizierteren Handhabung
ist dies auch der größte Nachteil - besonders in stärker strukturiertem Gelände sind Verbindungsabbrüche häufig, die Reichweite ist auf wenige Kilometer begrenzt. Sind, besonders auf Drückjagden, mehrere Hundeführer mit diesem System im Einsatz, kann das zum Totalausfall der Ortung führen.

   

Wuh REVIERWELT

Der WuH Revierwelt Tracker arbeitet über das GPRS-Mobilfunknetz. Es ist weltweit einsetzbar und nutzt die Karten und Satellitenbilder von Google Maps. Ein Sender ist von mehreren Empfängern - Handy oder PC - gleichzeitig ortbar, die Anzahl der Hunde und Empfänger ist unbegrenzt.
Die Software bietet ausser der Hundeeortung auch alle Möglichkeiten einer kompletten Revierverwaltung.

Die Nachsuchenstation Schwäbischer Wald hat beide Systeme im Einsatz, wird sich aber im Jagdjahr 2015/2016 intensiv mit dem Wild und Hund REVIERWELT Tracker beschäftigen. Das Team fungiert dabei als Betatester für neue, noch nicht veröffentlichte Funktionen und soll das System im harten Nachsucheneinsatz auf Herz und Nieren prüfen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge an die Entwickler weiterleiten.

 

Die Vorteile der REVIERWELT GPS-Ortung für das Nachsuchenwesen

Die folgenden Möglichkeiten, die das System bietet, haben uns dazu bewogen, es künftig bei unserer Nachsuchenarbeit einzusetzen:

Unbegrenzte Anzahl von
Sendern und Empfängern

Einfache und schnelle Möglichkeit, Mitjäger und Hilfskräfte an der Ortung zu beteiligen. Dazu ist nur ein Handy und die Revierwelt App (5,99 Euro) nötig. Ein Mobiltelefon als Empfänger oder ein Tracker als Sender ist in kürzester Zeit in das Ortungssystem eingebunden.

 

Position und Fährtenverlauf jederzeit für alle Beteiligten sichtbar

Die Position jedes an der Arbeit beteiligten Hundes oder Führers und seine Bewegungsrichtung ist jederzeit für alle sichtbar und kann mit wenigen Klicks auch an andere Mobiltelefone gesendet werden. Auch am heimischen PC können die Positionen aller Beteiligten in Echtzeit verfolgt werden.

 

SOS per Knopfdruck oder automatisch an alle Beteiligten

Verletzungen von Schweisshundeführer oder Hunden oder andere Notfälle lassen sich mit Hilfe der SOS-Funktion per Knopfdruck oder automatisch (z.B. wenn sich der Sender eine bestimmte Zeit nicht bewegt) an alle melden.

 

Hotspots per Knopfdruck speichern und für alle Beteiligten verfügbar

Anschuss, Pirschzeichen, Wundbetten, und das erlegte Stück lassen sich als Hotspot speichern und in Echtzeit an alle senden. Sie sind somit für alle mit Hilfe der Navigierfunktion auffindbar.

 

Fährtenarbeit nachvollziehen

Der Verlauf der Fährte wird in Echtzeit aufgezeichnet und ist für alle Beteiligten sofort sichtbar. Die technischen Daten wie Länge etc. werden ebenfalls dokumentiert und sind anschliessend für die Nachsuchenstatistik nutzbar.