Der Jagdgebrauchshund
Carl Tabel

Einen Jagdgebrauchshund vom Welpen bis zum fertigen Jagdgehilfen zu erziehen und auszubilden, erfordert viel Wissen und Einfühlung in die Wesensart des Hundes, unerschütterliche Geduld und unbedingt ein systematisches Vorgehen.
Der Jagdgebrauchshund von Carl Tabel ist ein Klassiker.

Klassiker haben Vor- und Nachteile: Zum einen leben sie von einem gewaltigen Erfahrungsschatz, den die Autoren an den Leser weitergeben, zum anderen bleiben sie aber irgendwann einmal auf dem Stand ihrer Zeit stehen. Auch die Neuauflagen wurden nicht um neue Erkenntnisse aus der Hundeerziehung ergänzt. Dass man weiterhin auf den Charme von Schwarz-Weiss-Bildern setzt anstatt modernes Bildmaterial zu verwenden, spricht mehr für Geschichtsbewusstsein denn für Pädagogik.

Prädikat: Trotz der Einschränkungen empfehlenswert für den Jagdhundeführer

 

Hundeausbildung für die Jagd: 
Schritt für Schritt zum zuverlässigen Jagdhund

Manfred Baatz

Ein praktischer Ratgeber für die erfolgreiche Ausbildung aller Jagdhunderassen in allen jadlichen Fächern: Hasenspur, Quersuche mit Vorstehen, Stöbern, Bauarbeit, Apportieren von Wild und vieles mehr.

Wer den Tabel hat, sollte sich auf jeden Fall auch den Baatz anschaffen - der legitime Nachfolger als Standardwerk für den Jagdhundeführer, mit aktuellen Erkenntnissen und zeitgemässem Bildmaterial.

Prädikat: Absolut empfehlenswert

 

Die Schweißarbeit und Einarbeitung mit dem Fährtenschuh
von Hans-Joachim Borngräber

Verletztes Wild nachzusuchen und seinen Leiden ein Ende zu setzen – ein wichtiges Gebot der Waidgerechtigkeit und eine zentrale Forderung des Tierschutzes! Die Schweißarbeit zählt zu den schwierigsten Aufgaben des Jagdhundes und setzt dessen gründliche Ausbildung voraus. Der ausgewiesene Nachsuchen-Experte Hans-Joachim Borngräber beschreibt in diesem Standardwerk die schrittweise Ausbildung des jungen Jagdgebrauchshundes zum perfekten Schweißhund. Eingehend stellt er dabei die Einarbeitung des Hundes mit dem Fährtenschuh, den der Jagdgebrauchshundverband erst kürzlich für das Legen praxisnaher Prüfungsfährten zugelassen hat. Umfassend und mit einem unvergleichlichen Erfahrungsschatz vermittelt der Autor, auch anhand von Beispielen aus der eigenen Arbeit, worauf es bei der Schweißarbeit in der rauen und immer wieder anders verlaufenden Praxis ankommt. Die Grundlagen: Anatomie der Wildtiere, Anschuss, Fährte, Pirschzeichen und Ausrüstung für die Schweißhundausbildung Der Hund: Nasenleistung, Kommandos auf der Fährte, Junghundausbildung, Verweisen und Einarbeitung mit dem Fährtenschuh, Stellen und Fährtenarbeit im Schnee Das Nachsuchengespann – Schweißhundführung in der Praxis: Ausrüstung des Schweißhundführers, Verhalten nach dem Schuss, das Zeichnen, von der Hetze bis zum Fangschuss, Verletzungen des Hundes.

Der Klassiker für alle Nachsucheführer - muss man haben.

Prädikat: Absolut empfehlenswert

 

Auf der Schweißfährte:
Ausbildung und Führung des vielseitigen Jagdgebrauchshundes

Uwe Tabel

Die Nachsuche von krankem Wild ist ein tierschutzrechtliches Gebot, und die Schweißarbeit zählt zu den anspruchsvollsten Aufgaben des vielseitig einsetzbaren Jagdhundes. Um sie zu bewältigen, muss er nicht nur als Junghund konsequent auf Übungsfährten eingearbeitet, sondern auch im späteren Jagdalltag auf der natürlichen Wundfährte zu wirklicher Praxisreife gebracht werden. Wie das zuverlässig gelingt, zeigt einer der erfahrensten und renommiertesten Jagdhundausbilder Deutschlands.

 

Die Schweißarbeit in der Jagdhundprüfung:
Theorie und Praxis
Uwe Heiß

Die Nachsuche auf verletztes Schalenwild ist ein Gebot des Tierschutzes, und so ist die Schweißarbeit eines der wichtigsten und anspruchsvollsten Fächer der Jagdhundprüfungen. Wie Übungsfährten richtig gelegt werden, wann und wie der Hund systematisch und erfolgreich darauf eingearbeitet wird, zeigt Ausbildungsprofi Uwe Heiß. Sicher durch das Prüfungsfach Schweiß – mit diesem Ratgeber kein Problem! Uwe Heiß zählt seit vielen Jahren zu den renommiertesten und erfolgreichsten Jagdhundausbildern des deutschsprachigen Raums. Er hat sich durch zahlreiche Seminare und regelmäßige Publikationen in "Wild und Hund", Europas größter Jagdzeitschrift, viel Respekt und Anerkennung als Jagdhundexperte erworben.

Dieses Buch hält viel mehr, als sein Titel verspricht, denn die Anleitungen, die Uwe Heiß gibt, helfen nicht nur in der Prüfungsvorbereitung, sondern auch in der praktischen Nachsuchenausbildung.

Prädikat: Absolut empfehlenswert

 

Nachsuchen wie die Profis:
Erfolgreich auf der Schweißfährte
Julia Numssen, Chris Balke

"Nachsuchen wie die Profis" behandelt alle Aspekte der Nachsuche. Zunächst wird die Einarbeitung des Welpen behandelt - von den ersten gemeinsamen Ausflügen über kleine Übungseinheiten bis zum Erstkontakt mit dem Wild. Die Spezialisierung des Hundes auf die Nachsuchearbeit erfolgt zum Beispiel durch die Arbeit mit Fährtenschuh und Kunstfährte. Er muss Übungen mit der Reizangel absolvieren und lernen, Beute zu hetzen und abzugeben. Danach beginnt die Arbeit auf der Wundfährte - die Nachsuche rund ums Jahr unter verschiedenen Witterungsbedingungen und landschaftlichen Gegebenheiten. Schwerpunkte sind die Nachsuche auf Rehwild und auf Schwarzwild sowie die Themen Abfangen und Fangschuss im Detail. Etwas medizinisches Know-how ist wichtig, um mögliche Verletzungen beim Hund versorgen zu können. Hier werden auch die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen gezeigt. Weitere Kapitel sind die optimale Ausrüstung für den Nachsucheführer und seinen vierbeinigen Jagdhelfer und alles, was bei der Verwertung des nachgesuchten Wilds zu beachten ist.

 

Gemeinsam Erfolgreich:
Mit Fleiß - auf Schweiß - zum Preis
Dieter Fink

Mit seinem zweiten Buch "Gemeinsam Erfolgreich" will der Autor Dr. Dieter Fink sowohl Erstlingsführer als auch Hundeführer mit Basiserfahrungen auf der "Roten Fährte" gut strukturiert auf die diversen Schweißprüfungen vorbereiten. Sein großes Engagement fokussiert sich insbesondere auf die "Fährtenschuharbeit", da diese Methode in der heutigen Zeit endlich mehr Beachtung, Interesse und Zugang in Jägerkreisen findet. Somit kann auch der vielseitige Jagdgebrauchshund auf ein deutlich höheres Leistungsniveau in der Schweiß- bzw. späteren Nachsuchenarbeit im Revier gebracht werden. Seit 1989 begleiten den Autor die Teckel. Er hat u.a. in 2011 seine DTK-Hündin "Eika vom Lortzengrund FCI" erfolgreich auf der 8. Verbandsfährtenschuhprüfung, der sog. "Hoherodskopf-Suche" im Vogelsberg geführt. Nicht grundlos spricht die Fachwelt von der Meisterprüfung bzw. einem der sieben traditionellen "KLASSIKER" in Deutschland. Sein Fachwissen und Engagement findet aktuell Eingang in Tagesseminaren diverser Jägervereinigungen.

 

Wie man einen Schweisshund macht
Harald Fischer

Viele Fachbücher beschäftigen sich mit der Ausbildung und Führung des Schweißhundes. Hier liegt erstmals ein Buch vor, dass zwischen Lehrbuch und Erzählung die Erfahrungen des Autors bei der Ausbildung und im Einsatz seines Hundes auf der Roten Fährte dokumentiert. Harald Fischer führt eine Steirische Rauhaarbracke und betreibt eine bundesweit bekannte Schweißhundstation. Langjährige Erfahrungen und viele schwierige Nachsucheneinsätze lieferten das Wissen zu diesem Buch.

 

Rund um die Nachsuche
Bernd Krewer

Solange wir jagen, wird es passieren, dass das beschossene Wild nicht am Anschuss verendet, sondern krank wegflüchtet. Von der wildartgerechten Kaliber- und Geschosswahl über die Ansprache der Pirschzeichen, die Auswahl und Einarbeitung unsers Nachsuchenhundes bis hin zur juristischen Bewertung grenzüberschreitender Nachsuchen enthält dieses Buch alles, was der normale Jäger wie der Nachsuchen-Einsteiger gleichermaßen wissen und beachten sollte.

 

Gefunden!
Klaus Strässer

„GEFUNDEN!“ – so einfach und bescheiden tauft Klaus Sträßer sein Buch. Doch dieses Buch wird Jäger und Nachsuchenspezialisten begeistern! Selbstverständlich sind darin spannende und dramatische Nachsuchen geschildert. Doch „GEFUNDEN“ ist wesentlich mehr: Dieser einfache Ruf ist erlösende Nachricht an den bangenden Schützen, ist gewünschtes Ergebnis und Schlussstrich nach Schuss, Ungewissheit, Zweifel und Hoffnung. Klaus Sträßer vermittelt uns Jägern eine Botschaft: nämlich Verantwortung zu übernehmen. Wissen, Können und Einsatzwillen in die nächsten Jägergenerationen zu tragen. Bei der Schweißarbeit gilt dies im besonderen Maße.